Im Zeichen der Schweizer Spitzengastronomie:

Die Vereinigung «Grandes Tables Suisses» empfängt neue Köche und feiert ihr 60-Jahr-Jubiläum

03.07.2026
Gourmet 7/8/26
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Anlässlich der jährlichen Generalversammlung der Vereinigung «Grandes Tables Suisses» wurden fünf Köche aus der Romandie neu in die Vereinigung aufgenommen. In vier Restaurants, die bereits Mitglied sind, übernehmen zudem neue Köche die Führung. Die Versammlung bot ebenfalls die Gelegenheit, das 60-Jahr-Jubiläum zu feiern.

Nach 16 Jahren im Vorstand, davon sieben als Präsident, ist Pierrot Ayer, eine der grossen Persönlichkeiten von «Grandes Tables Suisses», zurückgetreten. «Ich habe diesen besonderen Beruf immer aus Liebe und Leidenschaft gemacht. Ich bin erfreut, konnte ich über die ‹Grandes Tables Suisses› dazu beitragen, die Schweizer Gastronomie zum Strahlen zu bringen», sagt der grosse Freiburger Koch, der das Restaurant «Le Pérolles» geführt hat. Nun wurde er von den renommiertesten Köchinnen und Köchen der Schweiz verabschiedet.

Die Vereinigung nutzte die Versammlung auch, um ihr 60-jähriges Bestehen zu feiern. Bereits 1966 gründete der Verband der Qualitätsrestaurants auf Initiative des Neuenburger Verlegers und Druckers René Gessler die «Schweizer Route der Gaumenfreuden.» Sehr bald wich dieser Verband der Vereinigung «Grandes Tables Suisses», deren Statuten in Villars-Sainte-Croix von den Gründungsmitgliedern angenommen wurden; darunter Fredy Girardet, Hans Stucky, Gérard Rabaey und Roland Pierroz.

Nachfolge ist gesichert

Guy Ravet, Präsident der «Grandes Tables Suisses», machte an der Generalversammlung auf das kontinuierliche Wachstum des Verbandes aufmerksam. Dazu beigetragen haben die fünf Köche, die dieses Jahr bei den «Grandes Tables Suisses» aufgenommen wurden. In St. Blaise zum Beispiel Alexandre Luquet, der die Übernahme des Restaurants von Claude Frôté mit Bravour gemeistert hat. Auch die Rolle der Frauen ist nach wie vor bedeutend, obwohl sie auf der Liste der Neumitglieder fehlen. Im «Le Bocca» beispielsweise steht Ana Ronc an der Seite von Alexandre Luquet. Und das Restaurant «Hôtel de Ville» in Ollon wird vom Spitzenkoch Grégory Halgand und seiner Frau, der Meisterkonditorin Audrey Feutren-Halgand, geführt.

Wechsel in der Küche vier bestehender Mitglieder

Dieses Jahr gab es in mehreren Mitgliedsrestaurants zudem einen Küchenchefwechsel. Die Neuzugänge der «Grandes Tables Suisses» wurden in Lugano begrüsst. Julien Ayer und Victor Moriez haben im «Le Pérolles» in Freiburg die Nachfolge von Pierrot angetreten, Francesco De Bartolomeis ist in die Küche des «Alpina» in Gstaad gewechselt, Stefan Lünse leitet nun das «Alpine Gourmet Prato Borni» im Grand Hotel Zermatterhof, und Christophe Schmitt hat die Leitung des «Berceau des Sens» der Hotelfachschule Lausanne übernommen.


Neumitglieder bei «Grandes Tables Suisses»

Restaurants

Andrés Arocena,  La Micheline, Genf, 17 G&M-Punkte, 1 Michelin-Stern

Grégory Halgand,  L’Hôtel de Ville, Ollon, 15 G&M-Punkte, 1 Michelin-Stern

Alexandre Luquet,  Le Bocca, Saint-Blaise, 15 G&M-Punkte

Christophe Genetti und Maël Gross,  Les Touristes, Martigny, 16 G&M-Punkte



Küchenchefs

Julien Ayer und Victor Moriez, Le Pérolles, Fribourg, 16 G&M-Punkte, 1 Michelin-Stern

Francesco De Bartolomeis, The Alpina Gstaad, Gstaad

Stefan Lünse, Alpine, Gourmet Prato Borni, Zermatt, 16 G&M-Punkte, 1 Michelin-Stern

Christophe Schmitt, Le Berceau des Sens, EHL, Lausanne, 1 Michelin-Stern


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