
Erste Magic-Pass-Saison belebt Randzeiten und bringt neue Gäste in die Ferienregion Gstaad
Die Wintersaison 2025/2026 ist in der Ferienregion Gstaad deutlich positiv verlaufen. Die Hotellerie verzeichnete rund 5,5 Prozent mehr Logiernächte als im Vorjahr. Gute Schneeverhältnisse, ein
starker Januar sowie der erste Winter mit Magic Pass prägten diese Entwicklung und führten zu einer gleichmässigeren Auslastung über die gesamte Saison.
Mit dem Magic Pass wurde eine bessere Auslastung ausserhalb der traditionellen Spitzenzeiten wie den Weihnachtstagen oder den Sportferien erreicht. Neben den Bergbahnen konnten so insbesondere Gastronomiebetriebe in den Skigebieten von durchwegs guten Frequenzen profitieren. Die Zahlen bestätigen den Trend: Im Dezember stiegen die Hotel-Logiernächte um 9,5 Prozent. Der Januar legte mit 6,6 Prozent auf über 49 000 Logiernächte zu. Im Februar setzte sich das Wachstum der Hotel- übernachtungen mit plus 5,2 Prozent fort.
Auch internationale Märkte trugen zur positiven Entwicklung bei: Der Markt USA legte im Januar um 21 Prozent zu, während Europa über 15 Prozent zulegte. Gleichzeitig zeigte sich im Februar eine anhaltend starke Nachfrage aus der Schweiz und aus europäischen Märkten wie Spanien oder Italien. «Events sind ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie, um die Saison breiter abzustützen», sagt Flurin Riedi, Tourismusdirektor und CEO von Gstaad Saanenland Tourismus. «Formate wie Maze Art Gstaad im Februar oder neu das Caprices Festival im März sowie das MICE-Geschäft helfen uns, auch traditionell schwächere Monate gezielt auszubauen.»
Magic Pass sorgt die ganze Saison für gute Frequenzen
Matthias In-Albon, Geschäftsführer der Bergbahnen Destination Gstaad, ordnet ein: «Die Saison zeichnete sich durch eine deutlich gleichmässigere zusätzliche Auslastung aus. Der Magic Pass spricht Schneesportlerinnen und Schneesportler aus einem grösseren regionalen Einzugsgebiet an: Wir verzeichnen viele Gäste aus der Romandie sowie aus dem Raum Bern.» Auch auf dem Glacier 3000 wurden mehr Ersteintritte als im Vorjahr gezählt. «Trotz einzelner wetterbedingter Einschränkungen im Februar ziehen wir insgesamt eine sehr positive Bilanz», sagt Bernhard Tschannen, CEO von Glacier 3000.
Umgekehrt ist die Ferienregion Gstaad für den Magic Pass ebenfalls ein Gewinn: «Gstaad ist für Magic Pass ein echter strategischer Mehrwert und stärkt unsere Präsenz in der Deutschschweiz», freut sich Sébastien Travelletti, CEO der Magic Mountains Cooperation. «Die Destination verbindet das Berner Oberland mit den Waadtländer Alpen und passt perfekt zu unserer Strategie, attraktive Bergregionen enger mit grossen Bevölkerungszentren wie Zürich, Basel und Bern zu verknüpfen.»