
Ferienregion Gstaad geht auf Laubsafari
Im Wind tanzende Laubblätter beobachten viele Leute bei Herbstbeginn. In Gstaad kann man dieses Jahr sogar im Laub schlafen. Mit der neuen «Laubsafari» übersetzt die Ferienregion Gstaad internationale Herbsttraditionen wie das nordamerikanische «Leaf Peeping» und das japanische «Momijigari» in ein Bergerlebnis mit Lokalkolorit. Herzstück ist ein «Laubbett» in einer Hütte am Waldrand in der grosszügigen Gartenanlage des Hotels Maison Hornberg. Geführte Streifzüge, Wander- und Genusserlebnisse machen das Laub zum roten Faden durch den Gstaader Herbst.
Im Herbst verändert die Natur in der Ferienregion Gstaad für einige Wochen ihr Gesicht. Wälder färben sich, das Licht wird weicher und auf den Wanderwegen macht sich eine entspannte Ruhe breit. Was in Nordamerika unter dem Begriff «Leaf Peeping» Menschen auf Reisen schickt, hat auch in Japan eine lange Tradition: Beim «Momijigari» wird die herbstliche Blattfärbung gezielt aufgesucht und betrachtet. Gstaad Saanenland Tourismus greift diese internationalen Herbsttraditionen auf und übersetzt sie in ein eigenständiges Bergerlebnis. Die «Laubsafari» ergänzt die bestehende Herbstkommunikation «Zeit für mehr» und rückt den Herbst als eigenständige Reisezeit stärker ins Zentrum.
Eine Nacht im Laub mit Vier-Sterne-Komfort
Herzstück der Kampagne ist ein Übernachtungserlebnis, das die Idee wörtlich nimmt: Im Hotel Maison Hornberg in Saanenmöser entsteht das schweizweit erste «Laubbett». Gäste verbringen dort eine Nacht umgeben von Herbstlaub, ohne dabei auf den Komfort eines Vier-Stern-Hotels zu verzichten. Gastgeber sind Brigitte und Christian Hoefliger-von Siebenthal, die als «Hoteliers des Jahres» im Andrin Willi Hotelrating Schweiz 2026/27 ausgezeichnet wurden.
«Der Herbst ist noch immer so etwas wie ein Geheimtipp in unserer Region. Die Landschaft verändert sich fast täglich und die Natur zeigt eine ganz eigene Magie. Mit der Laubsafari möchten wir unsere Gäste einladen, diese besondere Zeit bewusst zu entdecken», sagt Ariane Ludwig, Leiterin Marketing, Kommunikation & Sales bei Gstaad Saanenland Tourismus.
Mit Rangern und lokalen Legenden auf Laubsafari
Wer nach der Nacht im Laub tiefer in die herbstliche Landschaft eintauchen möchte, kann sich auf eine geführte Laubsafari begeben. Die Touren führen zu ausgewählten Herbstlandschaften des Saanenlands und werden von Menschen begleitet, die die Region aus unterschiedlichen Perspektiven kennen: Ranger vermitteln Wissen über Wald und Natur, während lokale Persönlichkeiten wie der Pilz-Kenner Bert Inäbnit von ihrer persönlichen Beziehung zur Landschaft erzählen. Zu den Guides gehört auch der ehemalige Ski-Weltmeister Mike von Grünigen. Damit wird aus der klassischen Herbstwanderung eine Begegnung mit der Region und ihren Menschen.
Auf den Spuren des Gstaader Herbstes
Auch abseits der geführten Laubsafaris bleibt die Region bis weit in den Herbst hinein zugänglich. Die Bergbahn Wispile ist dieses Jahr erstmals bis zum 15. November in Betrieb. Besonders reizvoll ist die Wanderung von der Wispile zum Lauenensee, die bis zum 25. Oktober bequem mit der PostAuto-Verbindung ab Lauenensee kombiniert werden kann. Alternativ führt eine Route von der Wispile über die Chrine Richtung Lauenen – dem ausgezeichneten Bergsteigerdorf mit besonders behutsamem Umgang von Natur und Landschaft.
Auch kulinarisch führt die Spur hinaus in die Natur. Im Fondueland laden acht überdimensionale Fonduecaquelons an besonders schönen Aussichtspunkten zu einem Fondue-Picknick mit regionalem Käse unter freiem Himmel ein. Wer Wildspezialitäten schätzt, wird im Hotel Kernen in Schönried fündig: Der Ex-Skirennfahrer und passionierte Jäger Bruno Kernen bringt das Erlegte praktisch direkt aus dem Wald auf den Teller. Traditionell geht es auch bei der beliebten Metzgete im Golfhotel Les Hauts de Gstaad in Saanenmöser zu, wo Gastgeber Markus Sprenger die Spezialitäten nach altem Familienrezept persönlich herstellt.
Mehr als nur ein Rascheln im Herbstlaub: Die Ferienregion Gstaad verbindet ein abwechslungsreiches Angebot mit der Landschaft, den Gastgebern und den Traditionen des Saanenlands und Simmentals. Aus einer Jahreszeit zwischen Sommer und Winter etabliert sich der Herbst immer mehr als vielseitige Saison für Geniesserinnen und Geniesser – mit Zeit zum Wandern, für Begegnungen mit Alptraditionen, für Genuss von lokalen Spezialitäten – und vielleicht für eine Nacht mitten im Laub.