
Gemeinsame Impulse rund um Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit
Culina setzt an der Frühlingsversammlung 2026 die Schwerpunkte auf Inputs zur Kreislaufwirtschaft, stärkere Branchenvernetzung und Mitgliedermehrwert durch verstärkten Austausch und Kommunikation.
Die 64. Mitgliederversammlung von Culina fand Ende März 2026 im «Hôtel des Innovations» in Marly statt und wurde von einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet. Bereits am Vormittag erhielten die Culina-Mitglieder gemeinsam mit Vertretern der Schweizer Gastroplaner und des FCSI einen fachlichen Impuls: In ihrem Referat beleuchtete Lea Naon von Ecos das Thema «Kreislaufwirtschaft in der Gastronomieküche». Sie zeigte auf, wie Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette gedacht werden kann – von der Planung über den Betrieb bis hin zur Wiederverwertung von Ressourcen. Das Referat bildete die Grundlage für weiterführende Gespräche, die beim anschliessenden Lunch sowie in einer Podiumsdiskussion vertieft wurden.
Am Nachmittag eröffnete Präsidentin Cornelia Escher pünktlich die eigentliche Mitgliederversammlung. Insgesamt waren 33 Personen aus 24 Mitgliedsfirmen anwesend, womit die Beschlussfähigkeit gegeben war. Nach der Genehmigung des Protokolls der letzten Versammlung vom September 2025 wandte sich die Versammlung den finanziellen Traktanden zu. Die Jahresrechnung 2025 als auch die Décharge für Vorstand und Geschäftsstelle wurden einstimmig genehmigt. Für das Jahr 2026 wurde ein ausgeglichenes Budget präsentiert, und die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert.
Auch personell gab es nur geringfügige Anpassungen: Alan Lama wurde turnusgemäss im Vorstand bestätigt. In der Revision ersetzt neu Tobias Kofmel den bisherigen Revisor Alfred Hubli, während Walter Nef weiterhin als Revisor tätig bleibt. Bei den Mitgliedermutationen wurde der Austritt zweier Firmen zur Kenntnis genommen, während mit der Aufnahme der MP Marco Polo AG ein neues Mitglied gewonnen werden konnte. Die Kandidatur der Gigatherm AG wurde auf die nächste Versammlung terminiert.
Wichtige Zusammenarbeit mit Gastroplanern
In den Berichten aus den Ressorts zeigte sich, dass die Zusammenarbeit mit den Schweizer Gastroplanern strategisch an Bedeutung gewinnt. Die Diskussion kreiste dabei um eine zentrale Frage: Welchen konkreten Mehrwert bietet eine Mitgliedschaft bei Culina, insbesondere im Hinblick auf Ausschreibungen und Marktchancen? Diese Überlegungen flossen auch in die Debatte rund um das Roundtable-Format ein. Während das Thema Kreislaufwirtschaft weiterhin aus betriebswirtschaftlicher Sicht als relevant erachtet wird, wurde zugleich der Wunsch geäussert, neue inhaltliche Schwerpunkte zu setzen. Vorschläge reichten von wirtschaftlichen Aspekten der Nachhaltigkeit bis hin zu einem möglichen «Culina-Repair-Label».
Weitere Impulse kamen aus dem Bereich Kommunikation: Die Mitglieder sollen künftig stärker die Möglichkeit erhalten, sich und ihre Produkte und Dienstleistungen über die Verbandskanäle zu präsentieren. Mit LinkedIn steht auch ein digitaler Kanal zur Verfügung.
Zudem wurden Ergebnisse einer Mitgliederumfrage vorgestellt, die wertvolle Hinweise lieferte. Daraus leitet der Vorstand mehrere Massnahmen ab, darunter eine Neustrukturierung der Versammlungen, die Förderung von Fachinputs und Diskussionen sowie zusätzliche Networking-Anlässe.
Unter «Hot News» informierte der Vorstand über aktualisierte AGBs, personelle Veränderungen in Mitgliedsfirmen sowie die Bedeutung der kartellrechtlichen Compliance. Zum Abschluss wurden die wichtigsten Termine für das laufende und kommende Jahr bekanntgegeben.
Insgesamt zeigte die Versammlung, dass sich Culina innerhalb fachlicher Vertiefung, strategischer Positionierung und Mitgliederorientierung bewegt. Der offene Austausch und die engagierten Diskussionen unterstreichen den Willen, den Verband aktiv weiterzuentwickeln und den Herausforderungen der Branche gemeinsam zu begegnen.
Impulsreferat: «Kreislaufwirtschaft in der Gastronomieküche»
Das Impulsreferat von Lea Naon von Ecos zeigte eindrücklich, dass Kreislaufwirtschaft in der Gastronomie zunehmend zur Notwendigkeit wird.
Angesichts begrenzter Ressourcen – bei heutigem Lebensstil wären fast drei Erden nötig – braucht es ein Umdenken weg von lineare «Nehmen-Herstellen-Wegwerfen»-Modellen hin zu geschlossenen Kreisläufen.
Kreislaufwirtschaft ist dabei ein zentraler Hebel für Klimastrategien: Ein erheblicher Teil der Emissionsreduktionen kann über einen effizienteren Umgang mit Materialien erreicht werden. Gleichzeitig ist das Potenzial gross, da die Wirtschaft heute erst zu einem kleinen Teil zirkulär funktioniert.
Als praxisnaher Orientierungsrahmen dienen die «10 R-Strategien», die von Vermeidung und Reduktion bis zu Wiederverwendung, Reparatur und Recycling reichen. Für die Gastronomie bedeutet dies unter anderem: weniger Einweg, mehr Mehrweg, langlebige und reparierbare Geräte sowie alternative Nutzungsmodelle wie Miete statt Kauf. Entscheidend ist, diese Prinzipien bereits in der Planung und Beschaffung zu berücksichtigen.
Auch regulatorische Entwicklungen verstärken diesen Wandel. Neue Anforderungen bei Verpackungen, das Recht auf Reparatur sowie steigende Erwartungen an Nachhaltigkeitsberichte erhöhen den Druck auf die Branche, eröffnen aber zugleich Chancen für Innovation und Differenzierung.
Besonders gross ist der Hebel im Umgang mit Lebensmitteln: Der Fokus liegt klar auf der Vermeidung von Food Waste. Praxisbeispiele zeigen, dass durch Monitoring, angepasste Produktionsmengen und flexible Portionsgrössen deutliche Einsparungen möglich sind.
Insgesamt machte das Referat deutlich, dass Kreislaufwirtschaft alle Bereiche betrifft – von der Küchenausstattung bis zum täglichen Betrieb. Im Kern geht es um einen Perspektivenwechsel: Produkte sollen möglichst lange genutzt und Ressourcen als wertvolle Grundlage für zukünftige Nutzung verstanden werden.
Gemeinsamer Lunch von FSCI, Schweizer Gastroplaner und Culina
Eine kleine Bilder-Galerie
Die beiden Neumitglieder im Kurz-Porträt
KWC in der Gastronomie – Leistung unter höchsten Anforderungen
Seit 1874 steht KWC für Schweizer Präzision, Innovationskraft und eine klare Haltung: Produkte zu entwickeln, die das Leben einfacher, sicherer und nachhaltiger gestalten. Dieses Selbstverständnis basiert auf über 150 Jahren Erfahrung, fundiertem technischem Know-how und einem kompromisslosen Anspruch an Qualität.
Die Werte von KWC prägen dieses Handeln: ambitioniert, zuverlässig, transparent, mutig und wertschätzend. Sie stehen für kontinuierliche Weiterentwicklung, konstante Qualität, klare Kommunikation, Innovationskraft und den respektvollen Umgang mit Menschen und Ressourcen.
Zuverlässige Unterstützung
Ein schweizweites Netzwerk aus Aussendienst, Servicetechnikern, Fachpartnern und eigenen Shops gewährleistet kurze Reaktionszeiten und eine persönliche Betreuung. Für professionelle Lösungen, die im entscheidenden Moment funktionieren.
Von Profis für Profis
Dort, wo Effizienz, Sicherheit und Hygiene entscheidend sind, entfaltet KWC seine volle Stärke. Es entstehen Armaturen, die konsequent auf den intensiven Dauereinsatz ausgelegt sind.
Die KWC Gastronomie-Armaturen setzen Massstäbe in Leistung und Zuverlässigkeit. Hochleistungskartuschen ermöglichen effiziente Abläufe, präzise Ventiltechnik sorgt für kontrollierte Wasserführung. Details wie der optionale Drop-Stop verhindern Nachtropfen zuverlässig.
Ergonomische Geschirrwaschbrausen bieten hohe Reinigungsleistung bei maximalem Bedienkomfort. Geräuscharmer Betrieb ohne Luftbeimischung unterstützt höchste Hygienestandards. Kontaktlose Steuerungen ermöglichen berührungslose Prozesse, während die manuelle Bedienung eine robuste, intuitive Lösung bleibt.
KWC entwickelt aus Sicht der Profis – für Küchen, die täglich Höchstleistung verlangen. Präzise, langlebig und zuverlässig.
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Die MP Marco Polo AG – Ihre Zufriedenheit ist unser Ansport
Seit über 20 Jahren schlägt unser Herz für hochwertige Gastrotechnik. Persönliche Beratung, massgeschneiderte Konzepte und professionelle Umsetzung sind unser Erfolgsrezept. Gastronomie bedeutet für uns lebendige Vielfalt und Esskultur. Ob Imbiss, Luxus-Restaurant oder Betriebsküche – unsere Gastrotechnik bringt Tag für Tag kulinarische Lebensfreude auf den Tisch. Und wir sorgen dafür, dass Ihre Profi-Küche die Ausstattung bekommt, die Ihre Kochkunst verdient.
Dabei verbinden wir Fachkompetenz und Service aus Leidenschaft mit langlebiger Qualität, höchster Funktionalität und modernster Technik. Das Beste ist uns gerade gut genug, um Ihre Küche auf Höchstleistung zu bringen.
PizzaMaster – Generalvertretung Schweiz «Neue Lösungen für alte Traditionen»
Im Jahr 2020 hat die Firma MP Marco Polo AG eine neue Herausforderung gefunden: eine schwedische Firma, BakePartner, die hochqualitative Pizzaöfen herstellt, in die Schweiz zu holen und die Generalvertretung zu übernehmen.
BakePartner möchte, dass Sie die richtige Beratung und den besten Ofen für Ihre Bedürfnisse erhalten – und in der Schweiz sind wir für Sie da! Die Produktpalette besteht aus PizzaMaster (Pizzabacköfen) und BakePartner (Backofen) und ist die grösste Elektro-Deckofenserie der Welt mit 80 verschiedenen Grössen und mehr als 1000 verfügbaren Kombinationen. Alle Öfen werden mit grosser kulinarischer Leidenschaft und fundiertem Fachwissen hergestellt.
Die Pizzaöfen erreichen extrem hohe Temperaturen und halten eine konstante Backtemperatur von bis zu 500 °C. Auch in Bäckereien sind Decköfen sehr beliebt. Die Kombination aus Tonherdstein und dem patentierten Dampfsystem ermöglicht es dem Bäcker, handwerkliches Brot nach traditioneller Art herzustellen.
Service
Gastrotechnik ist unsere Leidenschaft. Ihre Anliegen stehen für uns im Mittelpunkt. Ob Reparaturen ausserhalb der Bürozeiten oder der schnelle Ersatz eines Gastrogeräts vor Servicebeginn.
Mit unserem 24/7-Service sind wir jederzeit für Sie im Einsatz und sorgen sowohl vor als auch nach dem Gerätekauf für maximale Zufriedenheit.
Als fachkundige Profis bieten wir Ihnen umfangreiche Wartungs- und Serviceleistungen für hochwertige Küchengeräte.
Von Reparaturen und Schweissarbeiten über Herdumbauten bis zu Dosiertechnik und Vertrieb von Reinigungs- und Pflegemitteln.
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