«gusto21»-Siegerin Dalila Zambelli mit dem Siegerpokal.
«gusto21» – Schweizer Meisterschaft für Kochlernende:

Dalila Zambelli gewinnt gusto’21

24.03.2021
Gourmet 1/2/3/21
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Zum ersten Mal ist eine Tessinerin die beste Kochlernende der Schweiz! Neun junge Talente traten im finalen Wettkochen von «gusto21», verteilt auf zwei  Tage, gegeneinander an. Die Jury am meisten überzeugt  hat Dalila Zambelli vom Waffenplatz Isone. Den zweiten Rang erreichte Seline Grossenbacher vom Restaurant  Stucki, dicht gefolgt von Luca Heiniger vom Restaurant  Panorama Hartlisberg auf dem dritten Platz.

«gusto21»-Siegerin Dalila Zambelli beim Wettkochen in der Berufsfachschule Baden.

Die Sieger-Vorspeise: Zander-Bällchen mit Mandel-Kruste,  Zander-Petersilien-Mosaik, dazu Peperoni-Panna-Cotta  und Gemüsesalat­.

Der Sieger-Hauptgang: Poulet- und Wachtelschenkel sowie  Yin und Yang von Poulet und Wachtel, gefüllt mit Pilzen, dazu  Zucchiniblüte, Kürbissalat, Kartoffel- und Kürbispüree.

Dalila Zambelli vom Waffenplatz Isone konnte ihr Glück kaum fassen, als Sven Epiney ihren Namen als Siegerin von «gusto21» verkündete. Nur wenige Stunden zuvor wurde das letzte Gericht der diesjährigen Schweizer Meisterschaft für Kochlernende angerichtet und von der Jury bewertet. Neun junge Kochtalente im 2. oder 3. Lehrjahr waren Anfang März in Baden zum finalen Wettkochen angetreten.

Über Monate hinweg hatten sie bis dahin an ihren Gerichten getüftelt: Jeweils eine Vorspeise und eine Hauptspeise, die unter anderem Fisch beziehungsweise Mastgeflügel enthalten mussten, zubereitet mit verschiedenen Kochtechniken. Im Dezember qualifizierten sie sich mit ihren Einsendungen für das Finale. Nun also mussten sie ihr Können live in der Wettkampfküche unter Beweis stellen und ihre Gerichte innerhalb von insgesamt drei Stunden auf die Teller bringen.

Die spätere Siegerin überzeugte dabei mit Zander-Bällchen mit Mandel-Kruste, Zander-Petersilien-Mosaik, Peperoni-Panna-Cotta und Gemüsesalat zur Vorspeise. Als Hauptgang servierte sie Poulet- und Wachtelschenkel sowie Yin und Yang von Poulet und Wachtel, gefüllt mit Pilzen, dazu Zucchiniblüte, Kürbissalat, Kartoffel- und Kürbispüree. Damit ist die 20-Jährige nun nicht nur offiziell als erste Tessinerin die beste Kochlernende der Schweiz, sondern gewinnt auch einen zweiwöchigen Aufenthalt in Shanghai und Peking mit spannenden Einblicken in renommierte Gastronomiebetriebe. Auf dem zweiten Platz landete Seline Grossenbacher vom Restaurant Stucki, die als Preis einen einwöchigen Aufenthalt in Wien erhält. Dritter wurde Luca Heiniger vom Restaurant Panorama Hartlisberg. Er darf während einer Woche die kulinarische Welt in und um Ascona erkunden.

Seline Grossenbacher vom Restaurant Stucki und ihr Menu.

Luca Heiniger vom Restaurant Panorama Hartisberg und sein Menu.

Wettkochen unter besonderen Umständen

Die diesjährige «gusto»-Ausgabe fand unter besonderen Umständen statt. So kochten erstmals nicht alle Finalteilnehmenden gleichzeitig ihre Menus, sondern in drei Gruppen, verteilt auf zwei Tage. Ausserdem wurde die Jury verkleinert und die Wettkampfküche mit Plexiglas unterteilt, so dass sämtliche Corona-Schutzmassnahmen jederzeit eingehalten werden konnten. Anstatt im Rahmen eines Galaabends wurde die Rangverkündigung ausserdem direkt nach dem Wettkochen in der Aula der Berufsfachschule Baden (BBB) durchgeführt, unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

«Nachdem im vergangenen Jahr die Schweizer Meisterschaft für Kochlernende wegen Covid-19 abgesagt werden musste, sind wir aber froh, dass 2021 wieder neun Talente ihr Können bei ‹gusto› präsentieren konnten. Ein wichtiger Anlass für die Lernenden, gerade in solchen Zeiten, wenn die Möglichkeiten andernorts eingeschränkt sind. Und schliesslich haben sie sich bereits seit Monaten grösstenteils in ihrer Freizeit auf diesen Wettbewerb vorbereitet», freute sich Philipp Dautzenberg, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Belieferungs- und Abholgrosshändlers Transgourmet/Prodega. Das Unternehmen führte «gusto21» unter dem Patronat des Schweizer Kochverbandes bereits zum 16. Mal durch. Eine wichtige Plattform, die schon oft der erste Schritt zur grossen Kochkarriere war. So finden sich auch in der erst kürzlich neu zusammengestellten Junioren-Kochnationalmannschaft wiederum zwei Mitglieder, die hier ihre ersten Erfahrungen gesammelt haben: «gusto19»-Siegerin Laura Loosli und «gusto19»-Finalist Tom Walter.

Die drei Erstplatzierten:  Dalila Zambelli (1. Platz)

Seline Grossenbacher (2. Platz)

Luca Heiniger (3. Platz)

Die «gusto21»-Rangliste:

1. Dalila Zambelli   Waffenplatz Isone, Isone, 2. Lehrjahr

2. Seline Grossenbacher Restaurant Stucki, Basel, 3. Lehrjahr

3. Luca Heiniger Restaurant Panorama Hartlisberg, Steffisburg, 2. Lehrjahr

4. Ramona Dänzer, Betagtenzentrum Laupen, Laupen, 3. Lehrjahr

4. Giulian Dattilo Brüderli Gastronomie, Pratteln, 2. Lehrjahr

4. Martina Manzione Waffenplatz Thun, Thun, 3. Lehrjahr

4. Chiara Raetzo Restaurant Zum brennenden Herz, Rechthalten, 3. Lehrjahr

4. Silvan Saxer Gasthof zum Schützen, Aarau, 2. Lehrjahr

4. Benjamin Voegtlin Hotel Restaurant Eichberg, Seengen, 2. Lehrjahr


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