Der Hochwang ist ein Paradies und Juwel für jeden Schnee- und Wintersportler: Schneeschuhwandern, Skifahren, Snowboarden, Schlitteln und Snowkiten in einer grossartigen Landschaft.
Der Sonnenberg Hochwang im Schanfigg:

Ein Bündner Juwel voller Sonne und Schnee!

22.03.2022
Gourmet 3/22
  • Hotellerie
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Hochwang ist ein Winterjuwel auf der Sonnenseite des Schanfiggs zwischen Chur und Arosa. Diese aussergewöhnliche Bergterrasse ist wie geschaffen für grenzenlosen Winterspass für die ganze Familie. Abenteuerhungrige Freerider, Snowkiter, Skifahrer, Tourengänger, Wanderfreunde und Schlittelfans kommen auch voll auf ihre Kosten. Hochwang ist der Geheimtipp!

Der Sonnenberg Hochwang ist ein echter Bündner: natürlich, sonnig und immer schön «patschifig». Hier sind die Wintertage noch genauso wie sie sein sollten: total entspannt, erholsam und trotzdem abenteuerlich. Es gibt keinen Dichtestress und auch keine überfüllten Pisten. Das klingt wie im Märchen. Aber hier oben begegnet man moderner Nostalgie. Das beginnt beim persönlichen Einweisen durch Sepp auf dem Parkplatz. Er hat sein Revier voll im Griff. Hier gilt eine klare Zuordnung und ein flotter, aufgestellter Spruch bereits am frühen Morgen. Man kennt sich. Meistens ist man gleich auf dem Du. Es sind viele Stammgäste da, die hier ihre persönliche Perle fanden. Wer nicht mit dem eigenen Auto fahren mag, kann bequem den Shuttlebus ab dem Bahnhof St. Peter-Molinis wählen oder in den umliegenden Dörfern zusteigen. Er bringt die Sportbegeisterten direkt ins Skigebiet.

Der Hochwang ist ein Paradies und Juwel für jeden Schnee- und Wintersportler: Schneeschuhwandern, Skifahren, Snowboarden, Schlitteln und Snowkiten in einer grossartigen Landschaft.

Ein Winterparadies für alle

Für das Warming-up gilt es ein paar Meter zu Fuss bis zur Sesselbahn zu gehen oder am Wochenende den bequemen Shuttlebus zu nehmen. Die Sesselbahn bringt die Schneefans von der Talstation Fatschél, wo direkt daneben auch das Hotel Tanne liegt, hinauf auf die Terrasse Triemel. Wer in die luftige Höhe möchte, kann von dort aus weiter mit dem Skilift zur Goldgruoba auf 2284 Metern über Meer fahren.

Hier beginnt der grösste Spass: Zuoberst kommen jeweils zwei Personen mit dem Skilift auf der Bergkuppe an und entscheiden, ob sie rechts oder links hinunterfahren. Ihnen gehört die Piste. Und das fast ganz alleine. Dank der beschränkten Transportkapazität des Skilifts ist die freie Piste garantiert. Jetzt bietet sich die Gelegenheit, freie Schwünge mit den Skis oder dem Snowboard zu ziehen. Dank der neuen breiten Bügel können sich sowohl die Skifahrer als auch die Snowboarder bequem hinaufziehen lassen. Von der Goldgruoba aus eröffnen sich elf fantastisch präparierte Naturschneepisten auf 26 Kilometern mit jedem Schwierigkeitsgrad. Das vielfältige Pistenangebot garantiert auch weniger geübten Sportlern ein gefahrloses Skivergnügen. Etwas abseits der Piste stehen die Übungslifte, damit auch die Kleinsten mit ihren Eltern oder Skilehrern unbeschwert und sicher ihre ersten Schwünge versuchen können.

Die Schlittelbahn ist Kult

Das ist kein Geheimnis. Aber trotzdem ist sie nicht überfüllt. Der 1,5 Kilometer optimal gewalzte Schlittelweg bietet Fun und gute Laune für die Grossen und die Kleinen. Geniesser und Sportler, welche die hohen Gefilde gemütlich erkunden möchten, wählen einen der sonnigen Winterwanderwege. Eine empfehlenswerte Winterwanderung mit einzigartigem Bergpanorama ist zum Beispiel: Triemel – Hochwanghütte – Arflinafurgga – Berghaus Arflina. Auf dem Pistenplan kann der Zustand der Wanderwege immer aktuell abgelesen werden. Ein «Boxenstopp» im gemütlichen Bergrestaurant Triemel gehört sozusagen zum Pflichtprogramm. Hier finden die Gäste leckere Hausmannskost und feine Kulinarik.

Vom Bergrestaurant Triemel geniessen die Gäste eine beeindruckende Panorama-Aussicht auf die Bündner Berglandschaft.

Impressionen von den Räumlichkeiten im Hotel Tanne.

Der Hochwang – ein Snowkite-Mekka

Hochwang mauserte sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Snowkite-Spots der Schweiz und gehört sogar zu Europas besten Adressen.  Diese Beliebtheit ist nicht nur den optimalen Bedingungen bei Südföhn geschuldet, sondern auch deshalb, weil die Snowkiter hier herzlich willkommen sind. Die pudrig verschneiten Hänge lassen Kitefans nicht umfallen, sondern abheben. Der Spot selbst ist mehrheitlich coupiert und sicherlich nichts für blutige Anfänger. Dies ist nicht nur wegen dem Gelände so, sondern auch, weil der Hochwang ein Föhn-Spot ist, bei welchem der Profi immer besser einen Schirm zu klein als zu gross aufzieht. Dieses Snowkite-Mekka ist sehr beliebt, weil man fast zwei Kilometer Richtung Weissfluhjoch fahren kann.

Für sportlich Ambitionierte ist das Hochwanggebiet auch ein Paradies für Schneeschuh-Wanderungen. Die Bergstation Triemel mit dem direkt daneben liegenden Bergrestaurant Triemel ist der ideale Ausgangspunkt oder das Ziel für Schneeschuhwanderungen nach Arflinafurgga, Cunggel oder Ratoser Stein. Wer höher hinaus will oder eine längere Alpinskitour unternehmen möchte, startet am besten bei der Goldgruoba auf 2284 Metern und läuft mit den Skiern auf den Mittagspitz und geniesst eine freie Abfahrt oder weitere Aufstiege zu anderen Gipfeln oder eine Gratwanderung. Und wessen Herz schlägt am höchsten bei tief verschneiten Sonnenhängen? Das der Freerider. Aber psst! Der Sonnenberg Hochwang, wo die Sonne auch im Winter selten vor 18 Uhr untergeht, ist und bleibt noch immer ein Geheimtipp!


Das touristische und kulinarische Angebot

Die Sportbahnen Hochwang AG betreiben neben den Bergbahnen auch das Bergrestaurant Triemel mit 270 Sitzplätzen und das Hotel Tanne mit 100 Restaurant-Plätzen und 24 Betten. Beide verfügen über Terrassen, die zum Verweilen einladen und sind ideal direkt neben den Pisten und den Bahnstationen gelegen. Besonders die Panorama-Aussicht vom Bergrestaurant Triemel auf die herrliche Berglandschaft gehört sicherlich zu den Schönsten im Alpenraum!

Der neue Geschäftsführer Patrick Angehrn, ein erfahrener Touristiker, hat mit seinem Team bereits auf die vergangene Saison hin zahlreiche Verbesserungen und Optimierungen bei Bahnen und Gastronomie eingeführt. So wurde das on- und offline Kundenerlebnis mit zahlreichen Neuerungen optimiert, einschliesslich einer neuen Software für Gastronomie und Hotellerie, wobei dies laut Patrick Angehrn erst der Anfang ist. Es ist sein Ziel, den Hochwang durch eine klare Positionierung, ein hervorragendes Produkt sowie ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis in eine erfolgreiche Zukunft zu führen — ohne jedoch den traditionellen Charme des noch viel zu wenig bekannten Kleinods Hochwang anzutasten. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet auch das neue Gastro-Team unter der Leitung von Christoph Pöschl und Roman Stadler, die mit ihrer Tiroler Herkunft und Gastfreundschaft einen frischen Wind auf den Hochwang bringen.


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Sportbahnen Hochwang AG

Fatschél

7028 St. Peter

Tel. 081 374 11 22


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