Neueröffnung:

Flavio Fermi wirkt «im Ackermannshof»

08.06.2021
Gourmet 6/21
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Zusammen mit Eveline und Roland Tischhauser, die man  als Gastgeber aus dem traditionsreichen Bad Bubendorf kennt, gibt der Sternekoch Flavio Fermi «im Ackermannshof» in der Basler St. Johanns-Vorstadt Gas. Dort  präsentiert er eine modern-mediterran interpretierte  Küche, die seine schweizerischen und italienischen  Wurzeln widerspiegelt, aber auch eindrucksvoll die kulinarische Weiterentwicklung der letzten Jahre aufzeigt.  Vor dem Engagement «im Ackermannshof» war Flavio  Fermi acht Jahre Küchenchef in der mit 16 GaultMillau-Punkten und einem Michelin Stern ausgezeichneten  Osteria TRE im Drei-Sterne-Superior-Hotel Bad Bubendorf.

Flavio Fermi ist angekommen: «im Ackermannshof», in seiner Heimat und in seinem Kochstil. Dementsprechend erleben seine Gäste im neu eröffneten Restaurant eine dynamische Küche, die den gesamten Erfahrungsschatz sowie die ungekünstelte und natürliche Weiterentwicklung seines bisherigen Schaffens widerspiegelt. Pointiert zeigt sich die Art seiner Kulinarik in der Reduktion auf das Wesentliche und in Form einer puristischen Optik, inspiriert von der nordischen Stilistik. Die Grundprodukte dafür stammen, wenn immer möglich, aus nachhaltiger Produktion und aus der Region. Flavio Fermi beschreibt seine Philosophie wie folgt: «Wir leben die Jahreszeiten in den Kochtöpfen und bringen sie mit Hilfe von kreativem Handwerk auf die Teller der Gäste.» Diese modern interpretierte, mediterrane Küche ist Ausdruck seiner persönlichen Weltoffenheit, die sich in der Umsetzung auf dem Teller in einem kosmopolitischen Flair äussert.

Die neuen drei Musketiere der Basler Gastroszene

An Flavios Seite ist niemand Geringeres als das erfahrene Hotellerie-Ehepaar Eveline und Roland Tischhauser, welches man aus dem beliebten Hotel Bad Bubendorf kennt. Sein Herzblut und seine Hingabe sind bekannt; das Gastgeber-Gen ist seit jeher in seiner DNA. Roland Tischhauser betont dementsprechend auch: «Wir stehen für hohe Qualität und verfolgen dabei eine klare Linie – sowohl in der Kulinarik als auch im Service.»

Zusammen hat man das Restaurant mit Innenhof und die dazu gehörende Bar nun gepachtet und wird es gemeinsam betreiben. Grund für das gemeinsame Projekt «im Ackermannshof» ist vor allem die Freundschaft, welche Eveline und Roland Tischhauser mit Flavio Fermi verbindet. Diese äussert sich unter anderem im entspannten Ambiente des Restaurants. Die gemeinsame Vision ist es, einen ungezwungenen, stimmigen Ort zu schaffen, in dem sich unterschiedliche Menschen aus Liebe zur herausragenden Kulinarik begegnen. So sind sie sich einig: «Im Ackermannshof passiert viel Emotionales, Schönes und man lässt sich gerne gegenseitig daran teilhaben.» Dabei wollen alle Drei der Geschichte und Magie des Ackermannhofs gerecht werden. Eveline Tischhauser bringt es auf den Punkt: «Liebe und Respekt prägt unser Handeln: dem geschichtsträchtigen Ort, den Produkten, den Gerichten, dem Service und vor allem unseren Gästen gegenüber.»

Das Restaurant  «im Ackermannshof» in der  Basler St. Johanns-Vorstadt

Die kulinarische Insel Basels in Rheinnähe: man kennt und trifft sich «im Ackermannshof». In einem ungezwungenen, aber dynamischen Ambiente begegnen sich Menschen, welche die Liebe zur herausragenden Kulinarik teilen. Der Zauber dieses Ortes äussert sich dementsprechend in einer stimmigen Atmosphäre voller fröhlicher Gelassenheit und Entspanntheit. «im Ackermannshof» passiert Emotionales, Schönes und man lässt sich gerne gegenseitig daran teilhaben. In der Küche hat Flavio Fermi seinen kulinarischen Rucksack ausgepackt und kocht, seinen Wurzeln bewusst, eine modern interpretierte mediterrane Küche. Pointiert zeigt sich die Art seiner Kulinarik in der Reduktion auf das Wesentliche und in Form einer puristischen Optik, inspiriert von der nordischen Stilistik. Die Grundprodukte stammen, wenn immer möglich, aus nachhaltiger Produktion sowie aus der Region und das Endprodukt widerspiegelt die  Jahreszeiten. Wie in der Küche sind auch an der Front erfahrene Charaktere am Werk: die Handschrift des erfahrenen Gastgeberduos Eveline und Roland Tischhauser ist in jeder Handlung spürbar. Mit viel Herzblut sorgt es dafür, dass der Gast beflügelt und inspiriert gerne wiederkehrt.

Über Flavio Fermi

Flavio Fermi hat zu Basel eine tiefe Verbindung: Hier machte er nicht nur seine Ausbildung zum Koch im mit 13 GaultMillau- Punkten ausgezeichneten Restaurant «Gundeldingerhof», sondern startete 2003 seine Karriere im Restaurant «Birseckerhof» und wechselte danach in den «St. Alban Eck». Es folgten Stationen in GaultMillau-Restaraunts auf Sylt, Hamburg und Berlin. Dort arbeitete er im mit 18 GaultMillau-Punkten klassierten «Restaurant 44» unter dem bekannten Küchenchef Tim Raue. Nach einem kurzen Abstecher nach Luzern kehrte er als Chef de Cuisine ins Restaurant «Rollerhof» nach Basel zurück, wo er bereits im ersten Jahr mit 14 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet wurde. Im 2011 zog es ihn dann nach Thailand, wo er als Chef de Cuisine die prämierten Restaurants «Red Sky» und «55» im Fünfsternehotel «Centara Grand» in Bangkok leitete. Von 2013 bis 2021 war Flavio Fermi dann Küchenchef in der Osteria TRE und konnte bereits im ersten Jahr den GaultMillau Guide Schweiz 2014 von seinen Kochkünsten überzeugen und erhielt auf Anhieb 15 Punkte. Danach folgten viele erfolgreiche Jahre, die Michelin mit einem Stern und GaultMillau ab 2016 mit 16 Punkten prämierte.


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