Schweizer Rapsöl:

Heimisches Gold in der Spitzenküche

26.03.2021
Gourmet 1/2/3/21
  • Porträt
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In der Gastronomie erfreut sich Schweizer Rapsöl wachsender Beliebtheit. Das qualitativ hochwertige, heimische Öl wird durch seine vielseitige Einsetzbarkeit und sein feines Aroma auch von Profis und Spitzenköchen geschätzt.

«Als ich meine Kochkarriere startete, war Rapsöl kein Thema, das hat sich klar verändert», sagt Simon Apothéloz, ehemaliger Küchenchef im Restaurant Eisblume in Worb und GaultMillau-Aufsteiger des Jahres 2018. Der Raps befindet sich regelrecht im Aufwind. In der Schweiz gibt es aktuell über 6500 Rapsproduzenten, die auf einer Fläche von rund 24 000 Hektaren Raps anbauen.

Erstmals wurde der Anbau von Raps zu Kriegszeiten gefördert. Damals sind Importe ausgefallen, weshalb vermehrt auf Raps als 100%iges Schweizer-Produkt gesetzt wurde. Schnell wurde erkannt, wie wertvoll Schweizer Rapsöl als Speiseöl für die Produzenten, die Konsumenten und die Schweiz ist. Heute gilt die Rapspflanze als eine der wichtigsten Speiseöllieferantinnen in der Schweiz – zu Recht, wenn man bedenkt, dass sie von Ernährungsspezialisten Bestnoten erhält. Schweizer Rapsöl ist aber nicht nur für eine ausgewogene Ernährung wichtig. Es steht für konstant hohe Qualität, die mittels Qualitätssicherungskonzept entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Feld bis in die Flasche garantiert wird. Nur erstklassige Rapssorten werden hierzulande angebaut.

Schweizer Rapsöl ist zudem ein Suisse Garantie-Produkt. Nebst der 100%igen Rückverfolgbarkeit verspricht Suisse Garantie heimisches Handwerk, Natürlichkeit und nachhaltige Produktion. Rapsöl wird in der Schweiz gesät, geerntet, gesammelt und gepresst, alles ohne Einsatz von chemischen Verfahren.

Diese Natürlichkeit und die regionale Herkunft schätzt auch Franck Giovannini, Koch des Jahres 2019 und dreifach besternter Patron des Restaurants de l’Hôtel de Ville in Crissier. Sein Öl bezieht er in der nur wenige Kilometer von Crissier entfernten Moulin de Severy, wo die Familie Bovey seit Generationen unterschiedliche Öle produziert. Verteilt in der ganzen Schweiz, gibt es derzeit um die 17 Ölmühlen, in denen Klein- und Kleinstproduzenten diverse Samen, Kerne und Nüsse zu hochwertigen Ölen und Spezialitäten pressen lassen. Für Gastronomen sind solche regionalen Kostbarkeiten pures Gold. Der Grossteil der Schweizer Ernte wird von drei grossen Ölwerken verarbeitet.

Küchenchef Simon Apothéloz vom ehemaligen Restaurant Eisblume in Worb bei Bern – Gault Millau-Aufsteiger des Jahres 2018 – degustiert zusammen mit Spitzengastronom und Koch des Jahres 2019 Franck Giovannini vom Restaurant de L’Hôtel de Ville in Crissier die sensorischen Qualitäten des Schweizer Rapsöls.

Auch die top-motivierten Mitglieder der Küchenbrigade im Restaurant de L’Hôtel de Ville in Crissier wissen die Vorzüge des Schweizer Rapsöls zu schätzen und setzen das «heimische Gold» entsprechend gerne und häufig zur Verfeinerung ihrer kulinarischen Kreationen ein.

Sie stehen voll und ganz hinter dem Schweizer Rapsöl (v.r.n.l.): Schweizer Rapsöl-Botschafterin und Kochbuchautorin Nadja Zimmermann und die beiden Rapsöl-Botschafter und Spitzenköche Franck Giovannini vom Restaurant de L’Hôtel de Ville in Crissier und Simon Apothéloz vom ehemaligen Restaurant Eisblume in Worb bei Bern.

Franck Giovannini verwendet es etwa zum Aromatisieren von Saucen, die Kochbuchautorin Nadja Zimmermann bereitet auch Kuchen, Cookies und Cakes bevorzugt mit Rapsöl zu. «Das liegt nicht allein daran, dass ich das Öl im Gegensatz zu Butter immer vorrätig habe. Mir persönlich schmeckt es auch besser, zumal ich sein günstiges Fettsäuremuster begrüsse», erklärt sie. In der Lebensmittelpyramide der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung wird Rapsöl als einziges Öl aufgeführt, verfügt es doch über einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und ist reich an Vitamin E. 

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Verein Schweizer Rapsöl VSR

Belpstrasse 26

3001 Bern

Tel. 031 385 72 78

info@raps.ch

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