Tradition mit Anspruch:

Im Restaurant Lindenhof in Mariastein wird Schweizer Qualität auch im Kaffee sichtbar

20.02.2026
Gourmet 1/2/3/26
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Im Restaurant Lindenhof im solothurnischen Mariastein trifft gutbürgerliche Küche auf ein zeitgemässes Kaffeebusiness, das gleichzeitig an die Anfänge des Betriebs als Kaffeestube erinnert. Mit einem neuen Kaffeevollautomaten investierte der Familienbetrieb kürzlich bewusst in ein Schweizer Qualitätsprodukt und stärkt damit ein Angebot, das für viele Gäste längst mehr ist als ein Abschluss nach dem Essen.

Das Restaurant Lindenhof in Mariastein nahe der französischen Grenze nahm seinen Anfang mit der Grossmutter der heutigen Betreiberinnen Kathrin Walther-Renz und Isabelle Buser-Renz. Ursprünglich als Kaffeestube geführt, war das Haus bekannt für Gugelhopf und Wähen und diente als Zusatzeinkommen zum landwirtschaftlichen Betrieb, der hier geführt wurde. «Später kamen klassische Gerichte wie Sonntagsbraten oder Rahmschnitzel dazu und nach dem Früh-Gottesdienst in der benachbarten Wallfahrtskirche auch das Café complet zum Frühstück», blicken die beiden Schwestern auf die Geschichte zurück.

1980 übernahmen ihre Eltern Elisabeth und Reto Renz den Betrieb und entwickelten die Kaffeestube schrittweise weiter. Aus dem Treffpunkt für Kaffee und Gebäck wurde ein Restaurant. Der Fokus verlagerte sich vom Sonntagsfrühstück auf den Abendservice. Alkohol durfte damals noch nicht ausgeschenkt werden. Das war erst mit dem entsprechenden Patent ab 1991 möglich. 1997 wurde aus der Kaffeestube offiziell das Restaurant Lindenhof, benannt nach der markanten Linde im Innenhof.

Unterstützung für die Eltern

Heute prägt bereits die vierte Generation den Betrieb. 2008 kehrten Kathrin Walther-Renz und Isabelle Buser-Renz nach Mariastein zurück und zwar gemeinsam mit ihren Ehemännern. Die Erkrankung der Mutter machte ihre Unterstützung im Betrieb nötig. Heute führen die Jungen den Betrieb und die Eltern sowie eine Tante und ein Onkel helfen weiterhin mit. «Für uns war immer klar, dass wir eines Tages hier arbeiten werden. Es kam einfach etwas früher als geplant», sagt Isabelle, die nach dem Gymnasium eine Kochausbildung absolvierte, Erfahrungen in verschiedenen Saisonstellen sammelte, unter anderem im Parkhotel Gstaad, und ursprünglich die Hotelfachschule in Luzern sowie Auslandaufenthalte im Blick hatte.

«Gut bürgerlich, saisonal, regional, das ist unser einfaches, aber bewährtes Konzept.»

Kathrin Walther-Renz, Küchenchefin im Restaurant Lindenhof.

Inzwischen hat sie sich mit Herzblut dem Service im Lindenhof verschrieben. «Das war eigentlich schon früher so: Ich war mit der Mutter an der Front, Kathrin in der Küche beim Vater», sagt sie lachend. Unterstützung im Service erhält Isabelle von ihrem Mann Dominik, der als ehemaliger Immobilienmakler ein Quereinsteiger im Gastgewerbe ist und sich zum Sommelier weitergebildet hat.

Cremeschnitten statt Gugelhopf

Die Gastfreundschaft wurde den beiden Töchtern gewissermassen in die Wiege gelegt. Die Linie verläuft über die Frauen der Familie und die Männer zogen mit. Das war auch bei Vater Reto Renz so: ursprünglich gelernter Automechaniker, passionierter Jäger und schon immer begeisterter Koch – bis heute. In der Küche führt inzwischen aber Tochter Kathrin als Küchenchefin das fünfköpfige Team an. Auch sie ist gelernte Köchin, Konditorin-Confiseurin und absolvierte ihre Ausbildung einst im Schloss Binningen, das damals mit 15 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet war. In der Confisserie Schiesser in Basel lernte sie später ihren Mann Roman kennen, der heute im Restaurant Lindenhof die Patisserie verantwortet.

«Für uns war immer klar, dass wir eines Tages hier arbeiten werden.»

Isabelle Buser-Renz, Gastgeberin im Restaurant Lindenhof.

Zu Wähen und Streuselkuchen gibt es inzwischen Crème brûlée, Schokoladenmousse und weit herum bekannte Cremeschnitten. «Diese haben dem Gugelhopf der Grossmutter inzwischen den Rang abgelaufen und sind sehr beliebt», sagt Kathrin Walther-Renz. So beliebt, dass die Gäste enttäuscht sind, wenn sie ausverkauft sind und eine Reservation dringend empfohlen wird, wenn man keinesfalls darauf verzichten möchte.

Starke Wild-Karte

Das zeigt bereits den Stellenwert, den das Restaurant mit seinen vielen Stammgästen in der Region hat. Auch das nahe gelegene Benediktinerkloster Mariastein, ein bedeutender Wallfahrtsort, bringt regelmässig Gäste ins Haus, darunter auch einige Gruppen. «Gut bürgerlich, saisonal, regional, das ist unser einfaches, aber bewährtes Konzept», sagt Kathrin Walther-Renz. Ihr Vater geht bis heute auf die Jagd, ihr Schwager hilft beim Treiben. Entsprechend prägen Wildspezialitäten die Karte und das nicht nur im Herbst. «Es kann auch mal einen Sommerbock geben», sagt Isabelle Buser-Renz.

«Für uns ist es wichtig, konsequent auf Schweizer Produkte zu setzen.»

Dominik Buser, Gastgeber im Restaurant Lindenhof.

Ein Höhepunkt im Jahreslauf ist der Hubertusabend im Oktober. «Da servieren wir ein siebengängiges Wildmenü. Zweimal im Jahr folgt eine Schweinsmetzgete: Da bewirten wir rund 580 Gäste an je drei Tagen im November und Januar. Für uns ist das wie die Fasnacht für die Basler, nämlich die schönste Zeit», betonen die beiden Schwestern lachend.

Schweizer Kaffeevollautomat

Nebst dem Wild bleiben Desserts ein zentrales Aushängeschild des Restaurants. Die Ursprünge der einstigen Kaffeestube werden bewusst gepflegt, inklusive eines hohen Anspruchs an die Kaffeequalität. Über Jahrzehnte hinweg arbeitete man mit Geräten desselben Herstellers. Als dieser sich strategisch neu ausrichtete, begann man im Lindenhof, Alternativen zu prüfen. «Für uns ist es wichtig, konsequent auf Schweizer Produkte zu setzen», erklärt Dominik Buser.

Nachdem die bestehende Maschine nach rund 18 Jahren das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatte, wollte man frühzeitig einen Ersatz evaluieren. Dominik Buser prüfte mehrere Lösungen und holte schliesslich zwei detaillierte Offerten ein. Den Zuschlag erhielt Rex-Royal. «Der hohe Chromstahl- und Edelstahlanteil verspricht Qualität. Dazu kommen die einfache Bedienung, die kompakte Grösse und – entscheidend – die sehr gute Kaffeequalität bei einem insgesamt attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.»

Kompakte Grösse, hohe Leistung

Doch im Lindenhof zählt nicht nur die Technik, sondern gleichermassen das Menschliche. Das spüren auch die Gäste: die Herzlichkeit, die Offenheit und die Selbstverständlichkeit, mit der die Familie ihnen begegnet. In dieses Umfeld passte die offene Art von Rolf Thalmann, Verkaufsberater bei Rex-Royal. «Eine gute Beratung besteht für mich darin, gut zuzuhören und gleichzeitig zu spüren, wie ein Betrieb funktioniert, wie gearbeitet wird, welche Routinen den Alltag prägen. Aus vielen kleinen Beobachtungen ergibt sich dann ein Gesamtbild, das eine gute Grundlage bildet, um eine passende Lösung zu empfehlen», sagt er.

In Mariastein fiel die Wahl auf eine Doppelausführung der S2, zwei kompakte Allrounder, die sich perfekt in die Thekenkombination integrieren liessen. Ein Vorteil von Rex-Royal liegt darin, dass auch kleinere Geräte eine hohe Leistung bieten. Oder anders gesagt: «Wer ein kompakteres Modell wählt, muss keine Abstriche bei der Performance machen.» Kaffee und Espresso zählen im Lindenhof zu den Bestsellern und lassen sich auch in hoher Frequenz zuverlässig beziehen. Der Heisswasserboiler ist etwas kleiner als bei grösseren Modellen, ein gut verkraftbarer Kompromiss aber, da Tee zwar gefragt ist, mengenmässig jedoch deutlich hinter Kaffeespezialitäten zurückbleibt. Umso mehr ins Gewicht fällt, dass Kaffee, Heisswasser und Dampf simultan bezogen werden können, was die Leistung steigert und die Bedienung spürbar vereinfacht und entlastet.

Hoher Swissness-Anteil

Das Besondere an Rex-Royal: Das Unternehmen entwickelt und produziert die Geräte für den weltweiten Markt vollständig in der Schweiz. «Rund 85 Prozent der verbauten Komponenten entwickelt und fertigt Rex-Royal selbst, sogar die Software entsteht vollständig im eigenen Haus», erklärt Rolf Thalmann. Damit übertrifft das Zürcher Unternehmen die gesetzlichen Vorgaben deutlich: Das Schweizer Markenschutzgesetz verlangt für Industrieprodukte einen inländischen Wertschöpfungsanteil von mindestens 60 Prozent, um die Bezeichnung «Swiss Made» tragen zu dürfen.

«Eine gute Beratung besteht für mich darin, gut zuzuhören und gleichzeitig zu spüren, wie ein Betrieb funktioniert, wie gearbeitet wird, welche Routinen den Alltag prägen.»

Rolf Thalmann, Verkaufsberater bei der Rex-Royal AG.

Eine Rex-Royal-Kaffeemaschine besteht zudem im Durchschnitt zu rund 75 Prozent aus Edelstahl. Das macht die Geräte nicht nur robust, sondern erlaubt ausserdem, die Maschinen zu revidieren und so ihre Nutzungsdauer weiter zu verlängern. Erreichen Geräte dennoch einmal das Ende ihrer Funktionsfähigkeit, lassen sich die einzelnen Bestandteile dank des hohen Chromstahlanteils gut recyceln.

Doch die Technik allein macht ein Unternehmen nicht erfolgreich. Ebenso wichtig sind die Mitarbeitenden, die motiviert und fachkompetent die erfolgreiche Entwicklung, Fertigung und Vermarktung der Rex-Royal-Produkte vorantreiben. Auf diese Werte setzt das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1937. Heute wird es in dritter Generation geführt, eine Parallele, die Rex-Royal mit dem Restaurant Lindenhof verbindet. Zwei Familienbetriebe, die sich mit Herzblut dem verschrieben haben, was sie am liebsten tun. Und genau darin liegt die Basis ihres Erfolgs.


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Restaurant Lindenhof

Familie Elisabeth und Reto Renz-Thummel

Metzerlenstrasse 4

4115 Mariastein


Rex-Royal AG

Industriestrasse 34

8108 Dällikon

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